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Flächensuchhunde

Bei der Ausbildung zum Flächensuchhund lernt der Vierbeiner nach Personen in einer hilflosen Lage zu suchen. Hierbei wird der Hund freilaufend in ein Gelände geschickt, dass er nach den Anweisungen seines Hundeführers abfächert. In der Regel sucht der Hund hierbei nach menschlicher Atemluft; es gibt aber auch Hunde, die den allgemeinen Geruch von menschlichem Fleisch/Knochen suchen.

Mantrailer

Als Mantrailer arbeitet der Hund an einer längeren Leine oder Schleppleine und sucht nach einem spezifischen Menschen. Von dieser sogenannten Verlustperson (oder auch VP genannt) bekommt der Vierbeiner einen Geruchsartikel gezeigt und dann macht er sich auf dem Weg, die Spur des Menschen zu finden.

Geruchsdifferenzierung

Die ausserordentlich gute Nase wurde Ihrem Hund schon in die Wiege gelegt. Nun muss er nur noch lernen, sie gezielt einzusetzen - und das geht am besten über die sogenannte Geruchsdifferenzierung. Hierbei lernt der Vierbeiner spielerisch, verschiedene Gerüche zu differenzieren (also zu unterscheiden) und auch unterschiedlich alte Gerüche zu gewichten, denn es gilt immer den frischesten Geruch  zu finden. Wir müssen ja wissen, wo die Verlustperson jetzt ist und nicht wo sie gestern war.

Als Belohnung gibt es dann in allen drei Trainingsbereichen den Jackpot : Ein Mega-Leckerchen, das Lieblingsspielzeug oder auch eine fette Schmuseeinheit!

Eignung

Als Rettungshunde eignen sich alle Hunde, die freundlich gegenüber Menschen sind und sich durch Belohnungen gut motivieren lassen. Allgemeines Ziel des Rettungshundetrainings ist es, dass Hundeführer und Vierbeiner sich zu gegebener Zeit prüfen lassen, um zu einem einsatzfähigen Team heranzureifen. Nur geprüfte Rettnungshunde können in einen Einsatz gehen und vermisste Personen suchen, um gegebenenfalls Menschenleben zu retten. Zur Prüfunsvorbereitung gehören auch die Grundregeln in der Unterordnung, Walkie-Talkie-Training und viel allgemeines Wissen über die Organisation von Rettungseinsätzen.

Hunde mit kurzen Nasen und dadurch eingeschränktem Geruchssinn (wie z.B. Mops, Bulldogge oder Boxer) kommen leiden nicht so schnell zum Ziel und sind daher nicht so einfach einsatztauglich auszubilden. Wenn es dem kurznasigen Vierbeiner aber Spaß macht, darf er natürlich trotzdem mittrainieren.

Das gleiche gilt für ältere Hunde oder Fellnasen mit leichten körperlichen Einschränkungen: Auch hier wird es wahrscheinlich nicht gelingen, diese Hunde einsatzfähig auszubilden - aber für ein Spaß-Training nehmen wir uns auch mit diesen Vierbeinern gerne die Zeit - denn das Wohl des Hundes steht bei uns immer an erster Stelle.